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JPMorgan sieht institutionelles Geld von über 600 Mrd. $ in Bitcoin fließen

JPMorgan hat vor Kurzem den Bitcoin Kauf über 100 Mio. $ seitens der Versicherungsgesellschaft MassMutual kommentiert und gemeint, dass dies ein weiteres Signal sei, dass mehr und mehr institutionelle Investoren ihr Geld in Bitcoin anlegen werden. Nach einem Bericht von Bloomberg meinte Nikolaos Panigirtzoglou, Chefstratege bei JPMorgen, dass man am Beispiel MassMutual sieht, wie sich die Akzeptanz von Bitcoin von Family Offices und wohlhabenden Investoren auf Versicherungsunternehmen und Pensionsfonds ausbreitet.

Man geht zwar nicht davon aus, dass diese Unternehmen vorerst viel Kapital in Kryptowährungen anlegen werden, doch allein, dass sie sich dem Thema zuwenden, könnte für den Kryptomarkt von großer Bedeutung sein.

 

Die Strategen von JPMorgan meinten:

Die Bitcoin-Käufe von MassMutual sind ein weiterer Meilenstein in der Bitcoin-Adoption durch institutionelle Investoren. Man kann die potenzielle Nachfrage sehen, die in den kommenden Jahren entstehen könnte, wenn andere Versicherungsgesellschaften und Pensionsfonds dem Beispiel von MassMutual folgen.

Des Weiteren meinten sie, dass wenn Versicherungsgesellschaften in den USA, Europa, Großbritannien und Japan auch nur 1 % ihres Kapitals in Bitcoin anlegen würden, dies eine zusätzliche Nachfrage von geschätzt 600 Mrd. $ erzeugen würde. Das ist fast das Doppelte der aktuellen Marktkapitalisierung der Mutter aller Kryptowährungen.


Die Strategen von JPMorgan gehen auch auf den negativ Aspekt Regulierungen ein. In der großen Ungewissheit und den absehbaren Regulierungsbestrebungen seitens der Staaten, sehen sie eine Bremse für die Kapitalzuflüsse von institutioneller Seite.

Institutionelles Interesse wächst seit den Großkäufen von MicroStrategy

MicroStrategy hat mit seinem Großinvestment in Bitcoin von rund 425 Mio. $ die Lawine institutionellen Interesses und Engagements im Sommer dieses Jahres losgetreten. Seitdem äußern sich immer mehr namhafte Großinvestoren positiv über Bitcoin bzw. Kryptowährungen und investieren in die digitalen Assets. Die Angst vor Inflation, wegen des Schöpfens hoher Geldsummen aus dem Nichts seitens der Notenbanken und der revolutionäre Charakter von Kryptowährungen sind die Hauptgründe dafür, dass die Nachfrage steigt.

MicroStrategy hat sogar rund 650 Mio. $ Geld geliehen, um damit Bitcoin zu kaufen. Seit das Unternehmen Ende letzter Woche bekannt gab, dass die Erhebung der Mittel erfolgreich beendet wurde, hat der Bitcoin Preis stark zulegen können. Momentan kostet ein Bitcoin rund 19.400 $, die Marktkapitalisierung liegt bei rund 360 Mrd. $.

 


 

Neue Seidenstraße - BSN: China treibt die Blockchain-Initative BSN (Blockchain Service Network) weiter voran

 


Mit der BSN-Initiative will China die Führungsrolle im Bereich der digitalen Transformation der globalen Wirtschaft übernehmen. Nun wurden abermals neue Partner gewonnen.

Die von der chinesischen Regierung unterstützte Blockchain-Initiative, das Blockchain Service Network (BSN), führt die Unterstützung für eine weitere Reihe wichtiger Blockchain–Protokolle ein. Am 26. November kündigte Bsnbase per Twitter an, dass es Polkadot, Oasis und Bityaun ab dem 30. November in das Ökosystem integrieren wird.

Die Vorteile dieser neuen Kompatibilität sind vielfältig. Das Blockchain-Protokoll von Polkadot wurde entwickelt, um mehrere spezialisierte Blockchains zu einem einheitlichen Netzwerk zu verbinden. Polkadot ermöglicht auch die Verarbeitung zahlreicher Transaktionen auf mehreren parallelen Chains. Dies führt unter dem Strich zu einer höheren Netzwerkkapazität. Da die chinesischen Regulierungsbehörden dezentralisierte öffentliche Blockchains stark unter die Lupe nehmen, ist diese neue Integration für Polkadot-Entwickler die Gelegenheit, sich der Open Permissioned Blockchain Initiative von BSN anzuschließen.

Oasis hat sich mit seinen auf private und skalierbare Lösungen spezialisierten Finanzwerkzeugen einen Namen gemacht. Bei Bityuan handelt es sich um einen Anbieter von Blockchain-Lösungen für chinesische Unternehmen. Bereits Anfang des Jahres hatte BSN schon einmal eine deutliche Vergrößerung seines Netzwerk-Portfolios realisiert. Seither gehören auch Ethereum, Tezos, Neo, EOSIO und IrisNet zum BSN-Ökosystem. Das Ziel von BSN ist es, ein zentralisiertes Blockchain-Framework bereitzustellen. Damit würden die führenden Netzwerke gemeinsam unter einem Dach agieren.



Dank BSN will China Vorreiterrolle übernehmen

Das Blockchain Service Network (BSN) ist Chinas ehrgeizigstes Blockchain-Projekt. Damit plant das Land, die Führungsrolle im Bereich der digitalen Transformation der globalen Wirtschaft zu übernehmen. BSN wurde ursprünglich Im Jahr 2019 ins Leben gerufen. Die internationale Version des Netzwerks ging dagegen im Juli dieses Jahres an Start. Mit der internationalen Veröffentlichung wollte man Blockchain–Entwicklern die Möglichkeit geben, dezentralisierte Anwendungen zu erstellen und zu betreiben und damit ihren Beitrag zur Verbreitung von BSN zu leisten. Um ihre eigenen zugelassenen Projekte auf BSN International einsetzen und verwalten zu können, sollten die Entwickler allerdings ein Konto auf der offiziellen Website einrichten.

Diese Webseite stellt überdies eine Reihe großer globaler Technologie- und Blockchain-Firmen als BSN-Partner vor. Google und Amazon Web Services (AWS) sind dort als Anbieter von Cloud-Diensten aufgeführt. Hyperledger wird als zugelassener Blockchain-Anbieter vermerkt. 

"Wir haben gute Unterstützung von mehreren der großen Anbieter von Cloud-Diensten, weil sie die Idee und Vision von BSN wirklich mögen"

zitieren Medienberichte He Yifan, den CEO von Red Date Technology.

 

 

 

 

Interview Raoul Pal: „Institutionelle Investoren werden Bitcoin 2021 auf 250.000 US-Dollar treiben“


 

Der Investmentexperte Raoul Pal meint im Interview mit Cointelegraph, dass die institutionellen Investoren Bitcoin in astronomische Höhen führen werden.

 

Bitcoin fliehen und die Kryptowährung nach oben treiben, wie Pal schlussfolgert.

Raoul Pal, Mitgründer und Geschäftsführer bei Global Macro Investor und Real Vision, prognostiziert, dass Bitcoin bis November 2021 auf 150.000 US-Dollar klettern wird, wobei er dies sogar als „konservative“ Schätzung bezeichnet. Vielmehr geht er davon aus, dass die marktführende Kryptowährung bis dahin sogar auf 250.000 US-Dollar steigen wird, da immer mehr institutionelle Investoren in den Markt eintreten.

Und genau in diesem Umstand sieht Pal den großen Unterschied zum Krypto-Hype von 2017, der hauptsächlich durch Privatanleger befeuert wurde.

Wie Pal erklärt, kaufen große Unternehmen wie Square, PayPal und Grayscale aktuell alle neu geschöpften Einheiten von Bitcoin sofort auf, was für eine Verknappung sorgt, die wiederum einen Kursanstieg zur Folge hat.

„Ich habe noch nie einen Markt gesehen, bei dem Angebot und Nachfrage so sehr unausgeglichen sind“, so Pal unter verweis auf die makroökonomischen Faktoren, die für Bitcoin günstig stehen, da die Nachfrage deutlich größer sei als das vorhandene Angebot.

Obwohl ein Impfstoff für das Coronavirus schon bald wieder für eine Normalisierung der Wirtschaft sorgen könnte, wird es zuvor wohl noch weitere finanzielle Hilfspakete brauchen. Durch diese Finanzspritzen werden Landeswährungen jedoch abgewertet, was in Kombination mit Negativzinsen dazu führen könnte, dass immer mehr Anleger in

„Sie kann Leben verändern. Kein anderes Finanzprodukt hat das Potenzial, in kurzer Zeit um das 5-Fache, 10-Fache oder 20-Fache zu steigen“, so der Investmentexperte über die marktführende Kryptowährung.

Das ganze Interview mit Raoul Pal können Sie im Youtube-Kanal von Cointelegraph sehen.

 


 

NEWS - Bitcoins Fundament ist gesünder denn je




In der vergangenen Woche hat Bitcoin (BTC) 6,5% verloren, ist von seinem bisherigen Support von 10.000 $ auf 9.500 $ gefallen. Trotz dieser Abwärtsbewegung wachsen die Fundamentaldaten der Kryptowährung allerdings stetig an und deuten auf eine mögliche Erholung in den kommenden Wochen und Monaten hin.

Bitcoin extrem stark als Netzwerk

Angaben von CoinMetrics zufolge bleibt Bitcoin als Netzwerk stark – abgesehen vom Preis. Auf Twitter hat der prominente Branchen-Kommentator Vortex jetzt drei Schlüsselkennzahlen von CoinMetrics vorgestellt – und die verdeutlichen, warum der kurzfristige Preis nicht dazu taugt, Bitcoins Erfolg zu beurteilen.

Erstens hat Bitcoins realisierte Marktkapitalisierung, die sich ergibt, wenn man den Bitcoin-Preis der letzten Transaktion mit der Transaktionsgröße multipliziert, erstmals den Meilenstein von 100 Milliarden Dollar überschritten.

Zweitens haben die Gesamteinnahmen der Bitcoin-Miner 14 Milliarden Dollar überschritten. Das bedeutet: Die Miner haben im Laufe von Bitcoins Lebensdauer etwa 14 Milliarden Dollar allein für die Sicherung des Netzwerks verdient. Und schließlich hat die Hashpower im Mining trotz des jüngsten Rückgangs an den Märkten weiterhin neue Höchststände erreicht.

Die Tatsache, dass Miner weiterhin Kapital und Anstrengungen zur Sicherung des Netzwerks aufbringen, zeigt, dass sie extrem optimistisch sind – insbesondere im Hinblick auf die Halbierung der Blockbelohnungen, die Mitte 2020 erwartet wird.

Nicht nur die Kennzahlen des Bitcoin-Netzwerks zeigen die Stärke an, sondern auch die makroökonomischen und geopolitischen Rahmenbedingungen.

Wie zahlreichen Medienberichten zu entnehmen ist, läuft es auf der Welt derzeit nicht unbedingt und überall harmonisch ab. Es wüten Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China (und Japan und Südkorea), es gibt Demonstrationen in Schlüsselstädten auf der ganzen Welt wegen bestimmter Politiken, Analysten auf der ganzen Linie zeichnen eine Rezession, die Zentralbanken injizieren weiterhin Fiat in die Wirtschaft, Autoritarismus und Populismus gewinnen weiter an Fahrt – und so weiter und so fort.

Analysten sagen, dass dieser Hintergrund, so erschütternd er auch sein mag, nur deutlich machen, dass Bitcoin benötigt wird. Travis Kling, ein ehemaliger Wall-Street-Investor, sagte Folgendes zu den Zentralbanken und der wirtschaftlichen Situation Amerikas:
„Der immer unberechenbarere US-Präsident schreit eine unverantwortliche Zentralbank an, um noch unverantwortlicher mit ihrer Geldpolitik umzugehen, während sie im zweiten Jahr in Folge ein Defizit von einer Billion Dollar aufweist… Zentralbanken und Regierungen beweisen die tiefe Notwendigkeit [für Bitcoin].“

Portugiesische Steuerbehörde hat klargestellt, Kryptowährungshandel und Kryptozahlungen steuerfrei

Portugiesische Steuerbehörde: Bitcoin-Handel und Zahlungen steuerfrei

 
Portugiesische Steuerbehörde: Bitcoin-Handel und Zahlungen steuerfrei
Die portugiesische Steuerbehörde hat klargestellt, dass sowohl der Kryptowährungshandel als auch Kryptozahlungen im Land nicht besteuert würden, wie Cointelegraph en Español am 27. August berichtete.

Laut einem Bericht der portugiesischen Wirtschaftszeitung Jornal de Negócios vom 26. August hat die portugiesische Steuer- und Zollbehörde bestätigt, dass Kryptotransaktionen oder Zahlungen von der Mehrwertsteuer befreit seien.

Die Behörde ließ diese Erklärung einem lokalen Kryptounternehmen zukommen und veröffentlichte eine offizielle Entscheidung dazu. In dem Dokument erklärt die Behörde, dass der Austausch von Krypto gegen Fiatgeld umsatzsteuerfrei sei. Sie fügte hinzu, dass Kryptonutzer keine Einkommensteuer zahlen müssten.

Portugal zitiert eine Entscheidung aus dem Jahr 2015 zur Kryptosteuerbefreiung.

In der offiziellen Erklärung zitierte die portugiesische Steuerbehörde eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs aus dem Jahr 2015 im Fall um das große schwedische Bitcoin (BTC)-Portal Bitcoin.se und seinen Moderator David Hedqvist.

Wie damals berichtet wurde, hat das Gericht entschieden, dass Bitcoin ein Zahlungsmittel sei und dass der Tausch daher von der Mehrwertsteuer befreit werden sollte. Das schwedische Finanzamt stellte sich daraufhin jedoch gegen das Urteil und behauptete, das Gericht habe die Angelegenheit nicht vollständig verstanden.

Vorhergehende Haltung zum Thema Krypto

Dieser Bestätigung ging eine Steuerentscheidung der portugiesischen Steuerbehörde voraus, nach der Kryptowährungen im Land nicht besteuert würden. In einem von der Behörde veröffentlichten Dokument aus dem Jahr 2016 heißt es, dass die Einnahmen aus dem Verkauf von Krypto in Portugal nicht der Einkommensteuer unterliegen würden.

Anfang 2013 veröffentlichte die portugiesische Zentralbank Banco de Portugal eine Erklärung, in der sie sich auf ein Schriftstück aus dem Jahr 2012 von der Europäischen Zentralbank bezog, bei dem es um Krypto ging.

Die portugiesische Bank äußerte Bedenken hinsichtlich der Anerkennung von Bitcoin durch die EZB als "Phänomen der Innovation bei virtuellen Währungsmodellen". Außerdem behauptete sie, dass Bitcoin nicht als sichere Währung angesehen werden könne, da er von unregulierten Unternehmen ausgegeben werde.

Telegram-Messenger: 300 Millionen Nutzer können demnächst mit Kryptowährungen handeln



Voraussichtlich im Oktober dieses Jahres können Nutzer der Telegram-Messaging-App mit Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum handeln, heißt es in einer Mitteilung vom 27. August 2019.

„Senden Sie Krypto an jeden Freund über @username.“

Laut einem Beitrag von Forbes wird es demnächst möglich sein, Bitcoin und andere Kryptowährungen über den Messaging-Dienst Telegram zu kaufen und zu handeln. Die von BUTTON Wallet entwickelte Softwarelösung soll das Versenden von Crypto über den Telegram-Nutzernamen ermöglichen und könnte über 300 Millionen potenzielle Nutzer erreichen.
Alex Safonov, Mitbegründer und Geschäftsführer von BUTTON Wallet, kommentierte das Ziel des Projekts mit den folgenden Worten:
„Unser Ziel ist es, Menschen die Möglichkeit zu geben, an Peer-to-Peer-Transaktionen ohne Risiko auf einer der größten Messenger-Plattformen, Telegram, teilzunehmen.“
Zur Einführung erhalten Nutzern eine kleine Menge an Telegram-Test-Token (GRAM), um den Dienst ausgiebig testen zu können.
Durch die Test-Token verspricht sich Safonov die Akzeptanz zu fördern:
„Das größte Hindernis für Cryptos ist die Massenakzeptanz. Was wir geschaffen haben, wird den Menschen dabei helfen, Kryptowährung ohne echtes Geld zu handeln“
Auf der Website stellt BUTTON die Wallet mit sechs grundlegenden Funktionen vor. Dort heißt es Nutzer können:
  • Kryptowährungen an jeden Freund über den Nutzernamen versenden
  • eine Kryptowährung in eine andere Kryptowährung umtauschen bzw. wechseln
  • Kryptowährungen kaufen und verkaufen
  • Benachrichtigungen über Kurspreise und Transaktionen erhalten
  • ihre Wallet über alle eigenen Geräte mit demselben Konto verwenden
  • sicher sein, dass die privaten Schlüssel nicht auf den BUTTON Wallet Servern gespeichert werden

Telegram erhielt 1,7 Milliarden Dollar von Investoren

Ursprünglich plante der Startup-Messaging-Dienst der russischen Brüder Pavel und Nikolai Durov, einen öffentlichen ICO durchzuführen, um ihr Telegram Open Network (TON) zu finanzieren. Nachdem das Unternehmen knapp 1,7 Milliarden Dollar in zwei Finanzierungsrunden einsammeln konnte, wurden die Pläne kurzerhand gestrichen. Die Durov Brüder sollen mit den eingesammelten Mitteln zufrieden gewesen sein und wollten sich nicht den betrieblichen und regulatorischen Problemen aussetzen, die mit einem öffentlichen ICO verbunden sind.

Was passiert, wenn Facebook die Unternehmen dazu zwingt, keine Kreditkarten oder Bankkarten mehr anzunehmen?

Europäische Kommission untersucht Monopolbildung durch Facebook Libra

 
Europäische Kommission untersucht Monopolbildung durch Facebook Libra
Die Kartellaufsicht innerhalb der Europäischen Kommission hat einen Fragebogen verschickt, um herauszufinden, ob Facebooks Kryptowährung Libra gegen das Wettbewerbsrecht verstößt.

Laut einem Bericht vom 20. August will das Nachrichtenportal Bloomberg Einsicht in ein Dokument erhalten haben, das belegt, dass die EU-Kommission Anfang August einen Fragebogen an Facebook und die Mitglieder der Libra Association verschickt hat, durch den untersucht werden soll, ob die Kryptowährung des Social-Media-Konzerns überhaupt einen fairen Wettbewerb zulässt.

Die Kartellaufsicht befürchtet, dass Facebook und die beteiligten Unternehmen untereinander verschiedenste Kundendaten austauschen könnten, um sich einen gemeinsamen Vorteil zu verschaffen. In diesem Zusammenhang soll auch untersucht werden, inwiefern Libra in WhatsApp und den Facebook Messenger integriert werden soll.    

Des Weiteren bereiten die Mitgliederstruktur und die Machtverteilung innerhalb der Libra Association der Aufsichtsbehörde Sorge, da sich hier eine Art exklusiver Club herausbilden könnte, der nur ausgewählten großen Unternehmen eine Teilhabe ermöglicht und kleine Unternehmen vom Markt ausschließt.

Allerdings ist die Kartellaufsicht nicht die einzige Abteilung der EU-Kommission, die sich mit der Regulierung von Libra beschäftigt, so hat ein Sprecher der Abteilung für Finanzdienstleistungen bestätigt, dass diese „alle Entwicklungen im Bereich der Kryptowährungen und Zahlungsdienstleistungen verfolgt, darunter auch Libra“.

Wie Cointelegraph zuvor berichtet hatte, sind auch andere Regierungen besorgt, dass Facebook die Zahlungsbranche komplett an sich reißen könnte. So hatte der US-Senator Sherrod Brown, der ein ranghohes Mitglied des parlamentarischen Bankenausschusses ist, schon im Juni davor gewarnt, dass Facebook sowohl für kleine Unternehmen als auch für die Verbraucher zur Bedrohung werden könnte:
„Was passiert, wenn Facebook die Unternehmen dazu zwingt, keine Kreditkarten oder Bankkarten mehr anzunehmen? Dann werden die Kunden dazu gezwungen, Facebooks neue Monopolwährung zu nutzen. Oder was geschieht mit kleineren Unternehmen, die gezwungen sind, Libra zu nutzen, da sie ansonsten den Zugang zu Millionen von Facebook Nutzern verlieren, sich so aber von Facebook abhängig machen?“